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AFRIKA - Patenschule in Mlalo (Tansania)

Offenheit, Toleranz, Verständnis und Akzeptanz untereinander und Fremden gegen­über zählen zu den wesentlichen Erziehungszielen in Familie und Schule. Eine Schulpartner­schaft mit einer Schule im Ausland bietet die Möglichkeit, über die Grenzen des eigenen Landes und des eigenen Lebens hinaus Einblicke in fremde Lebens- und Arbeitsweisen zu bekommen. Dadurch ergeben sich Gelegenheiten, das Fremde kennen- und begreifen zu lernen, aber auch die eigene Welt und Kultur besser zu verstehen und einzuordnen.

Motiviert durch persönliche Kontakte übernahm unsere Schule 1998 die Schulpart­nerschaft mit der Mlalo Primary School. Unsere Partnerschaft ist eingebettet in das Undugu-Netzwerk, in dem fünf Schulen in Göttingen und dem Land­kreis intensiven Kontakt zu vergleichbaren Schulen in Mlalo bzw. Lushoto unter­halten und ihre Partner­schaften durch Briefkontakte, Begegnungen und finanzielle Unterstützung pflegen.

Die Mlalo Primary School ist eine von drei Grundschulen in Mlalo, einem Ort in den Usambara-Mountains in Tansania. Seit 1998 war die Partnerschule in regelmäßigen Ab­ständen Ziel von Besuchen von Lehrerinnen/ Lehrern unseres Kollegiums. Von der Gegen­seite erhielten wir ebenso häufig Besuch. In den Herbstferien 2015  reisten drei Lehrkräfte aus dem Kollegium nach Tansania. Im Juni 2016 war die derzeitige Schulleiterin Josephine bei uns zu Gast.

 

 

Den Besuchen folgten immer Vorträge in den Klassen, bei denen Dias und mit­ge­brachte Gebrauchsgegenstände, Spielzeug, Schmuck u.ä. präsentiert wurden und den Kindern vom Lernen und Arbeiten in unserer Partnerschule berichtet wurde. Fahrten der anderen Partner des Undugu-Netzwerkes wurden immer genutzt, um persön­liche Informationen wie Briefe und Geschenke mitzugeben und Neuigkeiten auszutauschen.

 

Des Weiteren kommen im Rahmen des Undugu-Netzwerkes immer wieder Lehrkräfte und Schüler/innen aus Mlalo, die die anderen Schulen (bes. das Hainberggymnasium) besuchen, auch in unseren Unterricht, um den Schülern/innen von ihrem Leben und Arbeiten zu erzählen. Dies ist immer eine Bereicherung für unser Schulleben und kann den Kindern den Unterschied der beiden Lebensbereiche näher bringen.

 

Mehrfach konnten wir darüber hinaus durch finanzielle Hilfen die Verwirklichung von schulischen Projekten in Mlalo unterstützen. So wurden mit unseren Geldern Klas­sen­räume saniert, Toilettenhäuser gebaut, eine Wasserleitung von der Quelle zum Schul­gelände verlegt und Felsen auf dem Schulhof zerkleinert und zu Mauern und Terrassen verbaut. Durch die persönlichen Kontakte und die regelmäßigen Besuche ist ein reger Austausch über das Voranschreiten der Maßnahmen gewährleistet und die finan­zielle Unterstützung kommt gezielt an.

 

Um die Partnerschaft in unserer Schule über die Besuche hinaus lebendig zu halten, heißt es in regelmäßigen Abständen

 

„Karibuni – Herzlich willkommen in Afrika“.

 

Das Thema Afrika ist fest im Stoffplan Sachunterricht verankert, in dem die Themen „Tiere“, „Pflanzen“, „Topographie“ und „Afrikanisches Leben“ in allen vier Schuljahren aufgenommen sind. Ein Schaukasten in der Pausenhalle wird immer wieder zum Thema Afrika – Partnerschule gestaltet und die Fotos der beiden Schulen in Adelebsen und Mlalo hängen unter dem vom tansanischen Schulleiter gestalteten Freundschaftszeichen.

 

Durch diese lebendige Partnerschaft erhalten unsere Schüler/innen immer wieder Gelegenheit, Fremdes kennenzulernen, in diesem Zusammenhang aber auch ihr eigenes Umfeld mit seinen Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen. So kann man dem Ziel der Weltoffenheit und der weltweiten Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Rassen, Religionen und Sprachen durch eigenes Erleben näher kommen und auch für unsere nichtdeutschen Mitschüler/innen weitere Brücken schlagen.

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